Ein Jahr Auszeit nehmen: Mein Sabbatjahr im Wohnmobil
 



Ein Jahr Auszeit nehmen: Mein Sabbatjahr im Wohnmobil
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Projekt Wohnmobilausbau: arbeiten im Wohnmobil, für ein Sabbatjahr

In einem Büro sitzen, von morgens bis abends, manchmal auch am Wochenende und in der Nacht? So manch ein Selbständiger kennt das: entweder es ist nichts los und man bekommt die Krise, Existenzängste. Oder es kommen alle auf einmal, und die Woche hat zwei Tage zu wenig. Mir hat sich die Frage gestellt ob ich ein Sabbatjahr überhaupt realisieren kann. Für ein Jahr einfach mal abhauen, das wollte ich schon seit meinem Studium machen. Doch gepasst hat es nie so wirklich. Entweder fehlte es an Zeit, oder Geld, oder berufliche Verpflichtungen waren zu dominant. Doch jetzt ist es soweit, ich will es durchziehen. Und zwar, ohne meine Selbständigkeit dafür aufzugeben. Dass ich mein Sabbatjahr reisend verbringen möchte war dabei von Beginn an klar. Doch wie lässt es sich mit meiner Selbständigkeit vereinbaren? Und wie reist man mit einem großen schwarzen Hund im Gepäck? Hier gibt es zumindest für mich nur eine annähernd optimale Lösung: das mobile Büro im Wohnmobil. Internetzugang über Satellit, eine warme Stube wenn das Wetter mal weniger gut ist, so dass man gerade dann gut arbeiten kann. Ein eigenes Bett, immer mit dabei. Hört sich doch perfekt an, oder? Nach geeigneten Wohnmobilen umgeschaut, und schon hat meine Euphorie einen kleinen Dämpfer bekommen. Für einigermaßen passende Wohnmobile wurden Preise ausgelobt, da bekommt man hier auf dem Lande schon ein halbes Haus für. Und dann waren diese noch nicht einmal perfekt. Ich reise alleine , mit Hund, brauche einen anständigen Arbeitsplatz. Und möchte nicht mit einem riesigen Gefährt durch die Gegend fahren, einfach auch um mal etwas weniger zugängliche Regionen anfahren zu können. Mit so einem riesigen Wohnmobil rückwärts einparken? Das kann ich einfach nicht. Also war bereits nach kurzer Zeit der Entschluss gefasst, dass ich selbst ein Wohnmobil ausbauen möchte und muss. Das spart etwas Geld, zumindest auf den ersten Blick. Vor allem jedoch sollte das Ergebnis möglichst optimal sein, zumindest meinen Vorstellungen entsprechend. In Sachen Design, Funktion und Ausstattung habe ich quasi freie Hand. Aber auch, was einzelne Dinge angeht wie die Energieversorgung im Wohnmobil, notwendiger und überflüssiger Komfort. Einfach mal ein paar Tage irgendwo stehen bleiben, beispielsweise am Ufer eines Sees - ohne Handynetz und Stromversorgung. Bei einem normalen Wohnmobil besteht hier keine adäquate Möglichkeit ins Internet zu gehen um an diesem schönen Ort etwas zu arbeiten. Deshalb braucht es zwei Dinge: Erstens eine Solaranlage, zweitens Internetzugang über Satellit. Beides ist bezahlbar und realisierbar. Was man für den Betrieb dann nur noch benötigt ist frei Sicht Richtung Süden. Fertig ist das mobile Büro im Wohnmobil. Auch in anderen Punkten bin ich etwas anders gestrickt bei meinem eigenen Wohnmobilausbau. Schlafen im eigenen Bett, wunderbar. Doch zusammen im gleichen Raum wie 1-2 große Gasflaschen? Damit haben die meisten Wohnmobilisten scheinbar kein Problem. Mir hingegen ist diese Vorstellung einfach nur unangenehm. Auch wenn ich weiss, dass es Gasmelder gibt die eben verhindern sollen dass man nachts im Schlaf an austretendem Gas stirbt. Außerdem möchte ich nicht alle paar Wochen nach einer geeigneten Verkaufsstelle für Gasflaschen suchen. Das wäre jetzt in Frankreich kein Problem, da kochen ja alle mit Gas. Doch die Ver- und Entsorgung des Wohnmobils soll möglichst auf ein Minimum reduziert werden. Deshalb spielt die Solaranlage fürs Wohnmobil beim Ausbauen ein Zentraler Punkt dar. Eine möglichst sichere Stromversorgung, unabhängig von Standort und Campingplatz soll her. Da werde ich wohl etwas mehr Geld in eine mobile Solaranlage investieren als so manch ein anderer Wohnmobilausbauer.

Organisatorische Gedanken zum Sabbatjahr im Wohnmobil

Wer für ein Jahr ins Ausland geht muss sich viele Fragen stellen. Was ist mit meiner Wohnung? Untervermieten oder Ausziehen? Wohin mit meinem Möbeln, dem Auto? Die Orchideen verschenken oder bei Mutti in Pflege geben? Wo melde ich meinen Wohnsitz an? Was ist mit Girokonto, Kreditkarte, Reisechecks? Was, wenn ich unterwegs ausgeraubt werde? Was, wenn mein Wohnmobil abfackelt? Dann wäre alles was ich habe weg. Risikoeinschätzung, die Auswahl von Versicherungen und Risikoverteilung können durchaus einiges an Gehirnkapazitäten in Anspruch nehmen. Beispielsweise die Frage nach der Liquidität: Wie zahlen ich Werkstatt und Mietwagen, weil mein Wohnmobil in einen Unfall verwickelt war? Hier braucht es eine Kreditkarte - welcher ich mich bisher verweigert habe. Bargeld geht zwar immer, doch geht damit einfach auch ein höheres Risiko einher. Geklautes Geld kann man abschreiben, bei missbräuchlicher Nutzung der Kreditkarte besteht die Chance sein Geld von der Bank wieder zurück zu bekommen. Damit diese Rechnung aufgeht ist es von Bedeutung welche Kreditkarte im Ausland die beste darstellt. Denn bei den Gebühren und Kosten gibt es hier wesentliche Unterschiede.
9.7.14 14:45
 
Letzte Einträge: Vor dem Sabbatjahr steht das liebe Geld, Wohnmobilreisen liegen voll im Trend



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