Ein Jahr Auszeit nehmen: Mein Sabbatjahr im Wohnmobil
 



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Kastenwagen zum Wohnmobil ausbauen: Planung ist alles

So ein Wohnmobilausbau ist ein größeres Projekt, das wurde mir schnell klar. Ausbauplanung und Finanzplanung gehen Hand in Hand, beides habe ich schon mehrmals über den Haufen geworfen, geändert, und nochmal neu gemacht. Wobei jeder wohl schon ungefähre Vorstellungen von seinem zum Wohnmobil ausgebauten Kastenwagen hat. Die einen möchten möglichst viel Wohnraum haben, dann ist ein Koffer vielleicht die bessere Entscheidung im Vergleich zum Kastenwagen. Für mich jedoch kommt dies nicht in Frage. Mit solch einem Riesenteil zu rangieren, einzuparken - eine Horrorvorstellung. Daher bin ich eher bereit beim Wohnmobilausbau Abstriche zu machen, Kompromisse einzugehen. Weniger Platz zu haben bedeutet freilich auch, dass nicht aller Komfort reinpasst. Wir haben hier also generell, sortiert nach meiner Priorität:

- Bett (schlafen, lesen)
- Sitzecke (Essen, mobiles Büro)
- Küchenzeile (Waschbecken, Kühli, Minibackofen, Kühlschrank)
- Stauraum
- Nasszelle (WC, Dusche, Waschbecken)

Bei meinem Wohnmobilausbau wird die Nasszelle dem mangelndem Platz zum Opfer fallen. Ein Waschbecken ist schon im Küchenblock vorhanden, Duschen kann man auf dem Campingplatz oder sonstwo, ein Chemieklo für Notfälle bekomme ich in die Sitzecke integriert. Diese Entscheidung führt dazu, dass ich im künftigen Wohnmobil ganz auf Gas verzichten kann. Warmwasser benötige ich eigentlich nicht, wäre allenfalls zum Duschen elementar. Auch großartige Wasser- und Abwassertanks können so eingespart werden. Zusammengenommen sieht man schon, vorauf ich hinaus möchte: Die Ver- und Entsorgung auf ein Minimum reduzieren.

Als Energiequelle kommt eine Solaranlage fürs Wohnmobil zum Einsatz. Diese bedarf einer eigenen Planung, gerade wegen meinem mobilen Büro. Sie muss einigs versorgen: Internet über Satellit, Laptop, Minikühlschrank, Telefon, Beleuchtung, Radio... Einige Dauerverbraucher, welche auch bei mäßiger Stromerzeugung, also gerade wenn an dem Tag das Wetter mal nicht so ist, ausreichend Strom zu arbeiten im Wohnmobil liefern.

Was so eine kleine Solaranlage auf dem Dach des Wohnmobils kaum leisten kann ist, auch noch Wärme zu erzeugen. Selbst ein kleiner Heizlüfter würde Solarbatterien in kurzer Zeit leersaugen. Wasser warm bekommen wäre dank Tauchsieder oder Wasserkocher ja kein Problem, doch bei kalter Witterung das Wohnmobil mit einem kleinen elektrischen Ofen warm zu bekommen, dies könnte kritisch werden. Beim Wintercamping müsste also eine weitere Energiequelle her, in Form von Landstrom - oder Gas.

Tatsächlich nehmen Solaranlage und Satelliteninternet bei meiner Ausbauplanung einen großen Raum ein. Denn mein Wohnmobilausbau macht nur dann Sinn, wenn ich unterwegs auch arbeiten kann. Ohne auf Stromanschluss, Funknetz oder einen Hotspot angewiesen zu sein. Freie Sicht auf den Satelliten, dann müsste das Internet eigentlich ausreichend Performance bieten. Wenn dann auch noch die Stromversorgung im Wohnmobil über die Solaranlage gewährleistet ist sind doch - zumindest theoretisch - die wichtigsten Voraussetzungen für mein mobiles Büro im Wohnmobil gesetzt.
17.7.14 22:38
 
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